Mechanische Befestigung von Näherungsschaltern
Trotz ihrer kompakten Baugröße sind unsere Näherungsschalter der Reihen INSOR, CASOR und OPTOR so stabil ausgeführt, dass sie mechanisch zuverlässig eingesetzt werden können. Für unsere Gewindeausführungen gelten die folgenden zulässigen Anzugsdrehmomente.
M 8 x 1 mm
Stahl = 29 Nm
M 8 x 1 mm
Messing = 11 Nm
M 12 x 1 mm
Messing = 36 Nm
M 18 x 1 mm
Messing < 115 Nm
M 30 x 1,5 mm
Messing < 115 Nm


Montagevorschrift für Näherungsschalter für nicht bündigen Einbau
Bei nicht bündig in Metall einbaubaren Näherungsschaltern ist je nach Bauform eine entsprechende Freizone um die aktive Fläche einzuhalten. Dadurch wird eine sichere Funktion des Näherungsschalters gewährleistet.
Bei zylindrischer Bauform ist die Freizone gemäß Fig. 12 einzuhalten. Beim Aneinanderreihen mehrerer Näherungsschalter muss zwischen den Schaltern ein Mindestabstand von > 2 d verfügbar sein. Der Freiraum von der aktiven Fläche muss mindestens 3 Sn betragen, siehe Fig. 13.
Montagevorschrift für Näherungsschalter für bündigen Einbau
Bei bündig in Metall einbaubaren Näherungsschaltern kann die aktive Fläche bündig mit der Einbaufläche abschließen. Dennoch sind die jeweils vorgegebenen Abstände und Einbaubedingungen einzuhalten, damit eine sichere Funktion des Näherungsschalters gewährleistet wird.
Bei zylindrischer Bauform sind die Vorgaben gemäß Fig. 11 zu beachten. Beim Aneinanderreihen mehrerer Näherungsschalter muss ein ausreichender Mindestabstand eingehalten werden, um gegenseitige Beeinflussungen zu vermeiden.

Korrekturfaktor bei induktiven Näherungsschaltern
Wird bei induktiven Näherungsschaltern Buntmetall als Bedämpfungsmaterial verwendet, sind die folgenden Korrekturfaktoren zu beachten. Sie beeinflussen den Schaltabstand je nach Material.
| Messing | S x 0,5 |
| Aluminium | S x 0,45 |
| Kupfer | S x 0,4 |
| Chrom-Nickel | S x 0,9 |
| V2A | S x 0,85 |
